EKR Jahresbericht 2014 - page 22

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Zusammenarbeit
«SiearbeitetmitBehörden,Organisationenund interessiertenKreisen
zusammen, die sichmit rassistischerDiskriminierungbefassen.»
Wie jedes Jahr arbeitetedie EKRmit amtlichen
Stellen auf allen föderalen Stufen zusammen,
aber auch mit der breiten Palette von NGOs
und mit Vertreterinnen und Vertretern bzw.
Gruppen aus der Zivilgesellschaft, der
Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft
zusammen,
um
das
Querschnittthema
Rassismus und Diskriminierungsschutz in
hinreichender Tiefe zu beleuchten und
Lösungsansätze zu suchen.
Im Verlaufe des Jahres 2014 wurden z.B.
Experten zu Veranstaltungen der EKR
beigezogen indenThemenfeldern:
Europäischer
Gerichtshof
für
Menschenrechte EGMR im Zusammenhang
mit einer Beschwerde des türkischen
Nationalisten Dogu Perinçek, nachdem
dieser vom schweizerischen Bundesgericht
wegen seiner Leugnung des Armenier-
Völkermords während Auftritten in der
Schweiz verurteiltwordenwar.
Rahmenbedingungen für eine friedliche
KoexistenzderReligionen.
Integration und der Rassismusbekämpfung
imKantonTessin.
RassismusstrafnormArt. 261bis StGB.
Weiter fanden wertvolle Treffen mit den
Vertreterinnen und Vertretern der kantonalen
Fachstellen und den Integrationsdelegierten
statt; eswurden praxisorientierte Kontaktemit
demMedienausbildungszentrumMAZ in Luzern
und dem Centre de Formation au Journalisme
et auxMédias CFJM in Lausanne geknüpft und
vertieft; es wurden Kontakte zu Sinti, Roma,
Jenischen und zu Behördenvertretern auf
verschiedenen föderalen Stufen bezüglich der
Schaffung von Stand- und Durchgangsplätzen
für Sinti, Roma und Jenische gepflegt; es fand
ein reger Austausch mit verschiedenen
Parlamentariern
und
Experten
zur
Rassismusstrafnorm statt; die Zusammenarbeit
mit dem SKMR wurde weitergeführt, ebenso
der konstanteDialogmit der FRBundweiteren
zentralenPartnerorganisationen schweizweit.
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