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Bern, 20.03.2012 - Am Vorabend des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung erinnert die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR daran, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schwere Übertretungen der Menschenrechte darstellen.
Die politische Agenda der EKR bietet einen Überblick über politische Geschäfte auf nationaler Ebene zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Der erste Teil umfasst alle noch laufenden Geschäfte, der zweite Teil dient als Archiv für erledigte Geschäfte. Die politische Agenda wird nach jeder parlamentarischen Session aktualisiert.
Aktueller Stand: Februar 2012
Die städtische Bevölkerung ist multikulturell, und die Menschen haben gelernt zusammenzuleben. In ländlichen Gebieten kommen die Menschen weniger in Kontakt mit Ausländerinnen und Ausländern. Sie haben daher eher die Tendenz, ihre Identität zu schützen, indem sie auf Stereotypen Bezug nehmen. Allerdings ist es schwierig geworden, klare Grenzen zwischen Land, Stadt, Agglomeration und halbstädtischen Gebieten zu ziehen. Neben der territorialen Unschärfe macht auch das gesellschaftliche, wirtschaftliche, berufliche und private Umfeld jedes Individuums die Entscheidfindungsprozesse bei den Abstimmungen extrem komplex.
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