Medien

Medien

Massenmedien wie Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Film und Fernsehen setzen Themen und nehmen Problemstellungen auf. Dies kann dazu genutzt werden, negative Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Auf der anderen Seite können durch gezielte Polemik, durch Skandalisierungen und Verallgemeinerungen sowie einseitige Berichterstattungen fremdenfeindliche und rassistische Wahrnehmungen und Meinungen geschürt und verstärkt werden. Rassismus in der Medienlandschaft zeigt sich folgendermassen:

  • Tendenziöse Berichterstattungen über ethnische oder religiöse Minderheiten
  • Negative Typisierung und Instrumentalisierung von Ausländerinnen und Ausländern
  • Rassistische Beschimpfungen und Diffamierungen, die in den Medien geäussert oder durch Medien kolportiert werden (z. B. Inserate, Abstimmungskampagnen, etc.)
  • In den Medien formulierte Leugnung, Verharmlosung oder Rechtfertigung des Völkermord oder anderer Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • Mediale Verbreitung von herabsetzenden und/oder verleumderischen Ideologien

Internet und soziale Medien

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Rassistische Hetze und Diskriminierung sind auch auf Facebook, Twitter & Co verboten.

Das Internet ist der virtuelle Stammtisch von heute, mit dem Unterschied, dass er viel grösser ist als derjenige im Gasthaus. Die vermeintliche Anonymität im Internet lässt die Hemmschwelle sinken, rassistische und diskriminierende Kommentare abzugeben. Darüber hinaus stacheln sich die User gegenseitig an, wodurch sich die Aussagen zusätzlich verschärfen, und neues, womöglich sogar junges, Publikum mobilisiert wird. Teilweise schrecken die Kommentierenden nicht davor zurück, mit vollem Namen und Angabe von Zivilstand, Beruf und Wohnort aufzutreten.

Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 02.01.2019