Strategie

Die Themen der EKR sind langfristig angelegt, sodass sich gewisse Aktivitäten über mehrere Jahre erstrecken. Die Aktivitäten reichen von Analysen und Studien bis zur Verabschiedung von Empfehlungen durch die Kommission oder die Sensibilisierung verschiedener Akteure und Partner.

Die EKR wirkt auf folgende Handlungsebenen: 

  • Die EKR wirkt auf folgende Handlungsebenen: 
  • Prävention und Sensibilisierung;
  • Analyse und Forschung;
  • Information, Kommunikation, Beratung;
  • Empfehlungen/Stellungnahmen und Nachverfolgung;
  • Monitoring

Die EKR arbeitet dabei mit verschiedenen Partnern wie der Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB, der Eidgenössischen Migrationskommission EKM, den Delegierten der städtischen, kantonalen und regionalen Integrationsbüros sowie den interkantonalen Konferenzen (EDK, KKJPD, SODK, SKOS usw.) zusammen.

Wichtige Ansprechpartner sind auch die politischen Parteien und die Medien, ebenso die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter, Sportverbände und alle Institutionen und Vereine, die sich für die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Die EKR arbeitet mit Hochschulen zusammen und zieht Fachleute bei, welche wissenschaftliche Expertisen zu bestimmten Themen erstellen.

Strategische Schwerpunkte 2016-2019

1. Sensibilisierung der politischen Parteien und der Medien

Die Haltung der politischen Parteien und ihrer Exponentinnen und Exponenten prägen auf entscheidende Weise die öffentliche Meinung. Ebenso prägend sind die Beiträge der Medien, ob in gedruckter oder in elektronischer Version. Die Präventionsarbeit gegen Rassismus und rassistische Diskriminierung beinhaltet deshalb auch, Politikerinnen und Politiker sowie Medienschaffende an ihre berufsethische Verantwortung im Kampf gegen den Rassismus zu erinnern und zu sensibilisieren sowie darüber zu wachen, dass die Meinungsäusserungsfreiheit und die Debatten in einem Klima des gegenseitigen Vertrauens und Respektes untereinander ausgeübt wird bzw. stattfinden. Zudem setzt sich die EKR für eine differenzierte Informationsvermittlung durch die Medien ein.

2. Bekämpfung von Hassreden und Rassendiskriminierung im Internet und in den sozialen Medien

Mit der Kampagne Bunte Schweiz zum 20-jährigen Bestehen der EKR (2015) hat die EKR ihr Netzwerk weiter ausgebaut und vertieft, um die Bekämpfung von Hassreden und Rassendiskriminierung im Internet und in den sozialen Medien weiterzuführen. Im Rahmen der Kampagne wurden zudem Unterrichtsmaterial und damit auch neue Werkzeuge im pädagogischen Bereich entwickelt. Das Engagement der EKR gegen Hassreden und Rassendiskriminierung im Internet und in den sozialen Medien wird auch nach der Kampagne von 2015 weitergeführt in Zusammenarbeit mit diversen Partnern.

3. Empfehlungen der EKR in heiklen Bereichen

Die Rassismusprävention erfordert die Erkennung und Förderung von «best practices», also guter bzw. bewährter, praxisbezogener Ansätze und Handlungsmöglichkeiten.

4. Beratung und Monitoring

Die EKR setzt sich für eine Stärkung des Beratungsnetzes für Rassismusopfer ein. Insbesondere geht es dabei um die Standardisierung und Qualitätssicherung der Beratungs- und Erfassungsverfahren in enger Zusammenarbeit mit den NGOs bzw. den kantonalen und kommunalen Stellen, die vor Ort Beratungen und Anhörungen durchführen. Die EKR führt eine Datensammlung zu rechtlichen Entscheiden und Urteilen , die nach Art. 261bis Strafgesetzbuch von den verschiedenen Rechtsinstanzen seit 1995 gefällt worden sind und der EKR mitgeteilt wurden.

Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 19.03.2019