Auswertungsbericht 2016 

Bericht 2016

Rassismusvorfälle aus der Beratungspraxis

Ein bedeutender Teil der gemeldeten Diskriminierungsfälle finden am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum statt. Dies zeigt der Bericht des Beratungsnetzes für Rassismusopfer für das Jahr 2016. Die am häufigsten vorkommenden Formen von Diskriminierung waren Beschimpfungen, Benachteiligungen und herabwürdigende Behandlungen. Das häufigste Tatmotiv war die Ausländerfeindlichkeit, gefolgt vom Rassismus gegen Schwarze. Die Beratungsfälle zu Rassismus gegen Schwarze haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis Januar bis Dezember 2016

Medienmitteilung (PDF, 70 kB)

Die EKR 

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR befasst sich mit Rassendiskriminierung, fördert eine bessere Verständigung zwischen Personen unterschiedlicher „Rasse“, Hautfarbe, nationaler und ethnischer Herkunft, Religion, bekämpft jegliche Form von direkter und indirekter Rassendiskriminierung und schenkt einer wirksamen Prävention besondere Beachtung.

Die EKR

Über uns (PDF, 326 kB)

Studie 

Studie

Asylsuchende im öffentlichen Raum

Unter welchen Bedingungen ist eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit rechtlich zulässig? Wann kann man von einer Verletzung dieses Grundrechts sprechen? Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) veröffentlicht heute ein Rechtsgutachten der Universität Zürich, das die Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Asylsuchenden im öffentlichen Raum unter dem Gesichtspunkt des Diskriminierungsschutzes und der Menschenrechte prüft. Auf der Grundlage der Schlussfolgerungen dieses Gutachtens formuliert die EKR eine Reihe von Empfehlungen an die zuständigen staatlichen Behörden, welche indirekt auch die privaten Akteure betreffen

Asylsuchende im öffentlichen Raum

TANGRAM 38

Entspricht das Schweizer Rechtssystem in der Praxis den Bedürfnissen von Opfern rassistischer Diskriminierung? Konnte in den letzten Jahren eine Verbesserung festgestellt werden? Lässt sich die Justiz in diesen Belangen leicht einschalten? Kennen die Betroffenen ihre Rechte? Trauen sie es sich zu, selber Schritte zu unternehmen? Sechs Jahre nach einer ersten Studie der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) zu diesem Thema nimmt das TANGRAM in seiner neuen Ausgabe einige dieser Fragen auf und befasst sich mit dem Zugang der Diskriminierungsopfer zur Justiz.

TANGRAM 38:
Rassendiskriminierung und Zugang zur Justiz

Leitfaden für die Praxis der Sozialen Arbeit

Leitfaden für die Praxis der Sozialen Arbeit – Rassistische Diskriminierung und Diskriminierungsschutz konkret

Bund und Kantone haben sich verpflichtet, ein angemessenes Beratungsangebot für Opfer von rassistischer Diskriminierung bereit zu stellen. Nun geht es darum, das Angebot bekannt und den potentiell Betroffenen zugänglich zu machen. Hier spielen die Sozialarbeitende eine zentrale Rolle, denn mit einer adäquaten Triage tragen sie dazu bei, dass Betroffene zu einer geeigneten Beratung finden. Um sie dabei zu unterstützen, haben AvenirSocial - Soziale Arbeit Schweiz und die Fachstelle für Rassismusbekämpfung einen Leitfaden erarbeitet. Er enthält Informationen, Links und Adressen.

Leitfaden für die Praxis der Sozialen Arbeit (PDF, 910 kB)

Leitfaden bestellen


 

Postkarte zur Rassismusstrafnorm

Gemeinsam mit der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA, hat die EKR eine Postkarte zur Rassismusstrafnorm Art. 261bis StGB gestaltet. Die Postkarte soll dazu dienen, die Öffentlichkeit über die Rassismusstrafnorm zu informieren und auf ihre Bedeutung für den Schutz vor rassistischer Diskriminierung und Hetze hinzuweisen.