Cas 2025-021N
St-Gall
| Historique de la procédure | ||
|---|---|---|
| 2025 | 2025-021N | Die zuständige Strafverfolgungsbehörde verfügt eine Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO). |
| Critères de recherche juridiques | |
|---|---|
| Acte / Eléments constitutifs objectifs | Abaissement ou discrimination (al. 4 1ère phrase) |
| Objet de protection | |
| Questions spécifiques sur l'élément constitutif | Publiquement (en public) |
| Mots-clés | |
|---|---|
| Auteurs | Particuliers |
| Victimes | Aucune indication sur la victime |
| Moyens utilisés | Déclarations orales |
| Environnement social | Lieux publics |
| Idéologie | Aucune indication sur l'idéologie |
Als sich A. (Beschuldigter) und B. (Geschädigte) bei einem Spaziergang begegnen, kommt es zu einer Auseinandersetzung. A. sagt namentlich zu B., sie «solle nach Hause gehen».
Die zuständige Strafverfolgungsbehörde verfügt eine Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO).
Als sich A. (Beschuldigter) und B. (Geschädigte) bei einem Spaziergang begegnen, kommt es zu einer Auseinandersetzung. A. sagt namentlich zu B., sie «solle nach Hause gehen».
Dass A. zu B. (angeblich) gesagt haben soll, sie solle nach Hause gehen, erfüllt keine der Tatbestandsvarianten von Art. 261bis StGB. In Frage käme einzig die Tatbestandsvariante, dass eine Person mit einer Aussage in einer gegen die Menschenwürde verstossende Weise herabgesetzt oder diskriminiert wurde, was durch Aussage, dass jemand nach Hause gehen solle, jedoch nicht erfüllt ist. Zudem waren beim fraglichen Vorfall nur die beiden Beschuldigten zugegen, weshalb auch das Tatbestandselement der Öffentlichkeit nicht erfüllt wäre.
Die zuständige Strafverfolgungsbehörde verfügt eine Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO).