Cas 2023-075N
Soleure
| Historique de la procédure | ||
|---|---|---|
| 2023 | 2023-075N | Der Beschuldigte hat sich der Diskriminierung durch Leugnen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht (Art. 261bis Abs. 4 StGB). |
| Critères de recherche juridiques | |
|---|---|
| Acte / Eléments constitutifs objectifs | Négation d'un génocide (al. 4 2ème phrase) |
| Objet de protection | Race; Religion |
| Questions spécifiques sur l'élément constitutif | |
| Mots-clés | |
|---|---|
| Auteurs | Particuliers |
| Victimes | Juifs |
| Moyens utilisés | Ecrits |
| Environnement social | Médias sociaux |
| Idéologie | Antisémitisme; Révisionnisme |
Der Beschuldigte hat auf seinem für alle einsehbaren, und damit öffentlichen, FacebookProfil einen Link zu einem News-Artikel mit dem Titel «Adolf Hitler hat keine Juden vergasen lassen, aber Juden haben Nichtjuden massenhaft vergast!» publiziert. Mit diesem Beitrag diskriminiert er Juden indem er Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aufgrund ihrer «Rasse» bzw. der Religion, in einer Menschenwürde verstossenden Weise leugnet.
Der Beschuldigte hat sich der Diskriminierung durch Leugnen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aufgrund der «Rasse», Ethnie oder Religion (Art. 261bis Abs. 4 StGB) schuldig gemacht.
Der Beschuldigte hat auf seinem für alle einsehbaren FacebookProfil einen Link zu einem News-Artikel mit dem Titel «Adolf Hitler hat keine Juden vergasen lassen, aber Juden haben Nichtjuden massenhaft vergast!» publiziert.
Der Beschuldigte wird verurteilt zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je CHF 90.00, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 2 Jahren.