
Die Aktionswoche gegen Rassismus findet jedes Jahr rund um den 21. März in mehreren Schweizer Kantonen und Städten statt. Sie erinnert mit zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen daran, wie wichtig der Kampf gegen Rassismus und Rassendiskriminierung ist. Nachfolgend finden Sie das Veranstaltungsprogramm der Städte und Kantone in der Schweiz (nicht erschöpfend):
Rassismus und Bildung
Bildung spielt eine zentrale Rolle bei der Prägung von Vorstellungen, im Umgang mit anderen und bei der Entstehung von Ungleichheiten. Sie kann, manchmal ungewollt, zur Reproduktion rassistischer Diskriminierungen beitragen, ist aber zugleich ein wesentliches Mittel, um diese zu verhindern, zu hinterfragen und zu bekämpfen.
Wie kann man also mit Kindern und Jugendlichen über Rassismus sprechen? Welche Formen kann er in Bildungsräumen annehmen, sei es in schulischen oder außerschulischen Kontexten? Und vor allem: Wie lässt sich eine gerechtere, inklusive und emanzipatorische Bildung gestalten?
Die Stadt Frauenfeld möchte gerne ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus setzen und macht deshalb erstmalig bei den Aktionstagen unter dem Motto «Rassismus ist keine Meinung» mit. Vom 9.-22. März finden verschiedene Aktionen zum Thema statt, wie z.B. eine Lesung, Filmvorführungen und ein «Infoversum» mit Anregungen für eine vielseitige Auseinandersetzung von und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Antimuslimischer Rassismus in der Schweiz: Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaft und Betroffenen
Antimuslimischer Rassismus ist ein strukturelles Problem. Für viele Menschen ist diese Form des Rassismus alltäglich und in fast allen Lebensbereichen spürbar. Die diesjährige Aktion zum Tag gegen Rassismus sensibilisiert zu antimuslimischem Rassismus und setzt ein Zeichen gegen rassistische Denk- und Verhaltensweisen gegenüber Muslim*innen oder Personen, die als Muslim*innen gelesen werden.
Zur 31. Ausgabe der Neuenburger Aktionswoche gegen Rassismus, getragen vom Forum Tous différents – Tous égaux, steht das Thema im Mittelpunkt: „Rassismus: Erinnerungen, Widerstände und aktuelle Herausforderungen“. In einem Kontext von Spannungen rund um Erinnerungspolitik rückt diese Ausgabe lange unsichtbare Geschichten ins Licht und lädt dazu ein, die Geschichte neu zu denken, um die Dynamiken besser zu verstehen, die unsere Gesellschaften auch heute noch prägen.
„Es ist nicht nur Arbeit. Vielfalt wertschätzen.“ ist auch die Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche gegen Rassismus 2026, die das Thema Rassismus im Arbeitsumfeld vom 21. bis 29. März vertiefen wird. Zahlreiche öffentliche und kostenlose Veranstaltungen gestalten die Woche, organisiert in Zusammenarbeit mit unseren Partnern: von Vorträgen über literarische Begegnungen, von Zuhörmomenten bis hin zu Theateraufführungen und vielem mehr.
Vom 16. bis 25. März 2026 beschäftigt sich die 20. Lausanner Aktionswoche gegen Rassismus mit Diskriminierungen und Ungleichheiten im öffentlichen Raum. Eine Veranstaltung, um das Bewusstsein zu schärfen, den Dialog zu fördern und gemeinsam über Lösungen für einen inklusiven und diskriminierungsfreien öffentlichen Raum nachzudenken.
Die 16. Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus findet vom Samstag, 21. März, bis Samstag, 28. März 2026, statt. Im Rahmen der dreijährigen Kampagne «Ich sehe was, was du nicht siehst – Rassismus: Schauen wir gemeinsam hin!» beleuchtet die Stadt Bern das Thema Rassismus in verschiedenen Lebensbereichen. 2026 liegt der Fokus auf dem Bereich «Freizeit».
Rassismus: Der Körper als Ausgangspunkt
Für die Ausgabe 2026 hat das Büro für die Integration von Migrant*innen und die Prävention von Rassismus (IMR) – zusammen mit seinen Partnern – beschlossen, das Thema «Rassismus und Körper» zu vertiefen. Dieses Thema erinnert an rassistische Theorien, die seit dem 18. Jahrhundert Menschen aufgrund ihres körperlichen Erscheinungsbildes kategorisiert und hierarchisiert haben.
Auch wenn Sklaverei und Segregation der Geschichte angehören, bleibt das kollektive Unbewusste von Vorstellungen und Glaubenssätzen geprägt, die aus der Vergangenheit stammen. Noch heute sind rassifizierte Personen mit Vorurteilen konfrontiert, die ihren Körper stigmatisieren, abwerten und diskriminieren – und letztlich ihr gesamtes Sein.
Vom 21. bis 28. März 2026 engagiert sich der Kanton im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus mit der Kampagne „Jugendliche gegen Rassismus“.
Diese Initiative basiert auf einer klaren Überzeugung: Jugendliche sind nicht nur von Rassismus betroffen, sie können auch selbst zu Akteuren des Wandels werden. „Jugendliche gegen Rassismus“ zielt darauf ab, ihnen einen Raum zur Meinungsäußerung zu bieten, ihre Erfahrungen wertzuschätzen und eine Kultur des Respekts und der Inklusion im ganzen Kanton zu fördern.
Die nächste Aktionswoche gegen Rassismus in Biel wird vom 14. bis 22. März 2026 stattfinden.
Während dieser Woche bieten Vereine, Kulturschaffende und lokale Institutionen Aktivitäten, Begegnungen und Initiativen an, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und den Dialog zu fördern. Gemeinsam machen sie konkrete Aktionen sichtbar, die alle dazu einladen, nachzudenken, sich auszutauschen und sich gegen jede Form von rassistischer Diskriminierung zu engagieren.
Zwischen dem 16. und 28. März 2026 finden im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus 2026 in verschiedenen Gemeinden Spaziergänge mit Migrantinnen und Migranten statt. Die Spaziergänge machen die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Uri aus einer ganz persönlichen Perspektive sicht- und erlebbar.
Vom 12. bis 22. März 2026 finden im Kanton St.Gallen erneut die Aktionstage gegen Rassismus statt. Während dieser Zeit setzen jeweils zahlreiche Organisationen, Vereine und engagierte Personen ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander.
Vom 16. bis 22. März 2026 finden im Kanton Basel erneut die Aktionstage gegen Rassismus statt.
Im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus organisieren die Kantone Nidwalden und Obwalden am Samstag, 14. März 2026 eine gemeinsame Veranstaltung. Der Nachmittag lädt Familien (mit Kindern von ca. 4 bis 12 Jahren) ein, gemeinsam Vielfalt zu entdecken, früh für Respekt und Offenheit zu stärken und Eltern eine Orientierung zu geben.
Vom 12. bis 22. März 2026 finden in Wil erneut die Aktionstage gegen Rassismus statt. Der Fokus richtet sich in diesem Jahr mit der Aktion "üse Wäg" auf die vielfältigen Hürden, denen Menschen im Alltag begegnen, und wie diese überwunden werden konnten.
Die Aktionswoche gegen Rassismus in Kreuzlingen wird vom 20. bis 22. März 2026 stattfinden.
Im Rahmen seiner Integrationspolitik führt der Dienst für Jugend und sozialen Zusammenhalt seit 2011 die Präventionskampagne «Sprechen wir über Rassismus» durch. Das diesjährige Thema ist die Auswirkung von Rassismus auf die Gesundheit der Betroffenen, mit dem Slogan: «Rassismus: versteckte Last, (un)sichtbarer Schmerz».
Die Aktionswoche gegen Rassismus 2026 bietet 23 vielfältige Veranstaltungen vom Montag, 16. März 2026 bis am Sonntag, 22. März 2026.
Bunt. Offen. Miteinander. – Aktionstag gegen Rassismus
Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Die Gemeinde Allschwil nimmt diesen Anlass zum Anlass, um ein klares Zeichen gegen rassistische Diskriminierung und für ein respektvolles, vielfältiges Miteinander zu setzen.
Franz:
Aktionswoche gegen Rassismus – Es beginnt mit uns
Vom 21. bis 28. März 2026 findet in der Stadt Schaffhausen erstmals die Aktionswoche gegen Rassismus statt. Rassismus betrifft uns alle – sichtbar oder unsichtbar, bewusst oder unbewusst. Die erste Aktionswoche lädt dazu ein, hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam Verantwortung für ein respektvolles Zusammenleben zu übernehmen
Die Aktionswoche gegen Rassismus in Reinach/Aargau Süd findet vom 16. bis 22. März 2026 statt.
Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 20.03.2026